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Erfurt Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele, Sehenswertes in Erfurt

Erfurt ist die Hauptstadt und gleichzeitig die größte Stadt im Freistaat Thüringen. Die rund 200.000 Einwohner zählende Stadt liegt am südlichen Rand des Thüringer Beckens und wird von der Gera durchquert. Begrenzt wird das Stadtgebiet vom Steigerwald und vom Thüringer Wald.

Wirtschaftlich hat sich Erfurt seit dem Mauerfall von einem Industrie- zu einem Dienstleistungsstandort verändert. Vor allem viele Unternehmen der Medienbranche sind hier ansässig, wie z.B. der Kinderkanal oder der MDR Thüringen.

Top Sehenswürdigkeiten Erfurt & Ausflugsziele:

Erfurter Dom, Predigerkirche, Krämerbrücke, Kornhofspeicher, Peterskirche, Angermuseum, Haus Dacheröden, Haus zum Roten Ochsen, Haus zum Stockfisch, Kurmainzische Statthalterei, Haus zum Breiten Herd, Engelsburg, Erfurter Gartenbauausstellung egapark, Zitadelle Cyriaksburg sowie das Augustinerkloster, das Naturkundemuseum Erfurt, der Jüdische Schatz von Erfurt, die Barfüßerkirche, der Fischmarkt und der Kaisersaal.

Der Erfurter Dom ist die älteste und zugleich wichtigste Kirche in der Stadt. Er ist Sitz des Domkapitels und Kathedrale des Bistums Erfurt. Ausgestattet ist der Dom mit Glasfenstern im Hochchor, die einen spätgotischen Glasgemäldezyklus zeigen, der zwischen 1370 und 1420 entstanden ist. Das Chorgestühl aus dem Mittelalter zählt zu den am besten erhaltenen in Deutschland.

Die Krämerbrücke ist eines der Wahrzeichen von Erfurt und eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Die geschlossene Bebauung mit Fachwerkhäusern auf beiden Seiten gibt es nördlich der Alpen nur in Erfurt.

Die Krämerbrücke reicht vom Benediktsplatz bis zum Wenigermarkt. Sie führt über den Breitstrom, einen Seitenarm der Gera.

Das Haus zum Roten Ochsen gehört zu den schönsten Renaissance-Bauten in Deutschland. Über dem Erdgeschoss befindet sich an der Fassade ein Fries, auf dem die Planetengötter der Antike und die Musen gezeigt werden. Der Renaissancesaal im ersten Stock ist prunkvoll ausgestattet. Seit 1976 dient das Gebäude als Kunsthalle.

Das Haus zum Stockfisch ist ein bedeutendes Renaissance-Gebäude in Erfurt. Seit 1974 wird das ehemalige Bürgerhaus als Stadtmuseum genutzt. Besonders sehenswert ist die Fassade mit dem verzierten Gewändenischenportal und der Schachbrett-Gliederung im Erdgeschoss, bei der Reliefflächen mit glatten Flächen wechseln.

Das Augustinerkloster wurde ab 1277 errichtet. In dem einstigen Kloster der Augustiner-Eremiten lebte Martin Luther von 1505 bis 1512 als Mönch. Heute ist das Kloster ein Kulturdenkmal und wird als Begegnungs- und Tagungszentrum genutzt. Beachtenswert sind die Außenkanzel und die Farbglasfenster. Ausführliche Informationen über das Augustiner Kloster sowie weitere Beschreibungen Erfurter Sehenswürdigkeiten finden sich auf www.bestof-thueringen.de/reisefuehrer/erfurt.html.

Das Angermuseum wurde bereits 1886 gegründet. Die Gemäldesammlung wurde mit dem Nachlass von Friedrich Nerly dem Älteren finanziert. Der Heckelraum zeigt von Erich Heckel gestaltete Wandmalereien, die heute zu den wichtigsten Wandbildern des Expressionismus in Deutschland zählen. Heute zeigt das Angermuseum u.a. eine Sammlung mittelalterlicher Kunst, wie z.B. vier Altartafeln der Augustinerkirche.

Der Jüdische Schatz von Erfurt wurde bei Ausgrabungen in der Altstadt im Jahr 1998 gefunden. Es handelt sich dabei um einen Gold- und Silberschatz eines vermögenden jüdischen Bürgers, der ihn aus Furcht vor dem Pestprogrom 1349 vergrub. Zu dem weltweit einzigartigen Schatz gehören u.a. 600 Schmuckstücke, 3.141 Silbermünzen sowie ein Satz gotischer Silberbecher.

Der Fischmarkt ist ein Platz in Erfurt, der zentral in der Altstadt liegt. Hier stehen das im neugotischen Stil erbaute Rathaus und eine Reihe von beeindruckenden Patrizierhäusern, wie z.B. das Haus zum Roten Ochsen. Das Sparkassengebäude wurde zwischen 1934 und 1935 im Stil der Neuen Sachlichkeit gebaut.

Erfurter Weihnachtsmarkt

Der Erfurter Weihnachtsmarkt findet jedes Jahr in der Adventszeit vor Weihnachten auf dem Domplatz statt und ist eine Mischung aus traditionellem Weihnachtsmarkt und Rummelplatz. Dazu gibt es noch mehrere weitere, kleinere Weihnachtsmärkte in der Altstadt, deren Besuch sich ebenfalls lohnt. Dabei kann man dem Trubel auf dem Domplatz, der vor allem an den Adventswochenenden dort herrscht, auch etwas entfliehen. Einen Erfahrungsbericht gibt es auf dieser Seite über Weihnachtsmärkte in Deutschland. In diesem Jahr öffnen die Weihnachtsmärkte in der Woche vor dem ersten Advent. Wer sich über die Adventszeit noch genauer informieren möchte, der findet hier die Termine und hier ausführliche Infos.

Der Kaisersaal ist ein Kongress- und Kulturzentrum mit Tradition. Bereits 1808 fand hier der Erfurter Kongress mit Zar Alexander I. und Kaiser Napoleon I. statt. Mit dem Neubau 1831 erhielt das Gebäude seine klassizistische Fassade.

Bis zu ihrer Zerstörung im Jahr 1944 war die Barfüßerkirche eine der schönsten Bettelordenskirchen in Deutschland. Noch erhalten sind der Flügelaltar aus dem Jahr 1445, der zu den schönsten Schnitzaltären in Erfurt gehört sowie die farbigen Fenster, die Szenen aus der Passion Christi darstellen.